Wien – Am 27. Februar gab die Bundesregierung im Nationalrat eine Erklärung zum Umgang mit dem Coronavirus ab. Die Botschaft an die Österreicher war klar: Keine Panik, wir haben alles unter Kontrolle. Beruhigung war das zentrale Anliegen aller Regierungsvertreter. „Corona ist absolut kein Todesurteil“, meinte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Innenminister Karl Nehammer appellierte an die Bevölkerung und die parlamentarische Opposition, „Besonnenheit und Vertrauen in die Sicherheitsbehörden“ an den Tag zu legen. Der ÖVP-Politiker verwies auf die enge Abstimmung seines Hauses mit den italienischen Behörden, um grenzüberschreitend handeln zu können. Anschober verteidigte trotz der Krisendynamik eine „Politik der ruhigen Hand“.

Davos/Wien – Österreichs neue Regierung hat sich eine Menge vorgenommen: Man plant die Einführung einer Sicherungshaft für Gefährder, eine konsequente Abschiebungen von straffälligen Asylwerbern, das Kopftuchverbot an Schulen soll bis zum 14. Lebensjahr ausgeweitet werden, im Justizbereich soll es eine Reform des Maßnahmenvollzugs geben, eine Pflegeversicherung soll eingeführt werden, und neben dem politischen Islam will man auch den Rechtsextremismus stärker in die Schranken weisen.

Ruhpolding - Der Vorderrauschhof in den Chiemgauer Alpen ist ein traumhaft malerisches fleckchen Erde, auf dem Mensch und Natur in harmonischer Symbiose leben – ökologisch, biologisch und naturnah. Für den sympathischen Bio-Landwirt und Politiker Markus Plenk sind Nachhaltigkeit und Authentizität lebensbestimmende Grundsätze. Über Tradition, Herausforderungen und der Liebe zur Heimat.

Budapest – Für seinen Auftritt am 17. Dezember bei „Markus Lanz“ im ZDF muss der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, im eigenen Land ordentlich Prügel einstecken. Der Ex-Geheimdienstchef habe sich in der Talkshow „wie ein Oberlehrer“ aufgeführt, schrieb etwa die WAZ, während ihn der „Stern“ sogar als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnete. Selbst das Männer-Lifestylemagazin GQ meinte, sich zu der Sendung äußern zu müssen und bezeichnete Maaßen als „Brandstifter in feinem Zwirn“.