Wien - FPÖ-Parteichef Hofer wirbt im Nationalratswahlkampf auch mit Umweltpolitik: „Von fünf Millionen Kfz in Österreich sind 1,8 Millionen älter als zwölf Jahre. Wir erneuern den Fahrzeugpark und verringern damit den Schadstoffausstoß merkbar“, erklärt Hofer.

Wien – Im Juni vergangenen Jahres erklärte Beate Meinl-Reisinger bei Facebook: „Viele Österreicherinnen und Österreicher stehen in der Mitte und haben derzeit kein Angebot von anderen Parteien. Wir Neos sind das Angebot.“ Dazu postete die Partei ein Bild ihrer Vorsitzenden mit der Aussage: „Nicht nach links. Nicht nach rechts. Wir gehen mutig nach vorne.“

Wien - Am 29. September 2019 trifft Österreich die Entscheidung, wer auf die durchaus populäre Übergangsregierung folgen und das Land ins neue Jahrzehnt führen soll. In der letzten Umfrage vor der Nationalratswahl, die vom Research-Affairs-Institut für die Tageszeitung ÖSTERREICH erstellt wurde, liegen Sebastian Kurz und seine ÖVP weiter mit 34 Prozent souverän an der Spitze.

Wien – Am 29. September findet die 27. österreichische Nationalratswahl statt, die wesentlich stärker als die vorangegangene im Zeichen der Klimaschutz-Debatte steht. So überrascht es nicht, dass die Übergangsregierung zwei Wochen vor dem Wahltag mitteilte, dass sich Österreich mit 30 Millionen Euro an der Stärkung des sogenannten Green Climate Fund beteiligen wird. Mit dem „Grünen Klimafonds“ der Vereinten Nationen werden Initiativen zum Klimaschutz in Entwicklungsländern gefördert. Zum Programm gehören die Errichtung von Solarkraftwerken, die Anlage von Bewässerungssystemen, gezielte Aufforstungen und Schutzmaßnahmen gegen den steigenden Meeresspiegel.Umweltministerin Maria Patek begründete das finanzielle Klima-Engagement so: „Nach dem Rückzug der USA aus dem Pariser Übereinkommen muss die Staatengemeinschaft noch enger zusammenrücken. Wir stehen zu unseren Zahlungen an den Green Climate Fund und werden 30 Millionen Euro zur Verfügung stellen.“ Patek bekräftigte, dass Österreich „zu seinen Verpflichtungen bei der internationalen Klimafinanzierung“ steht und dafür eine jährliche Gesamtsumme von „rund 180 Millionen Euro zur Verfügung“ stellt.

Berlin - Auch in Deutschland analysiert man das Ergebnis der Nationalratswahl 2019 in Österreich. Die WerteUnion, eine konservative Oppositionsbewegung in den Unionsparteien CDU und CSU, hat sich noch am Tag der Nationalratswahlen in Österreich zu Wort gemeldet und auch in den deutschen Unionsparteien eine inhaltliche Erneuerung nach dem Vorbild von Sebastian Kurz gefordert.