Wemding - Die betriebliche Altervorsorge ist auch in Österreich ein großes Thema. Viele mittelständische Betriebe suchen da eine umfassende Lösung für die Beschäftigten. Die DGbAV verfügt dabei im benachbarten Deutschland über eine beinahe schon herausragende Expertise. Josef Bader, Kopf der DG-Gruppe aus dem süddeutschen Wemding, machte mit der DGvAG ein außerordentlich leistungsfähiges System zur betrieblichen Altersvorsorge groß. Nun strebt die DG-Gruppe auch nach Österreich. Dabei soll vor allem Westösterreich Ziel sein.

Die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersvorsorge mbH (DGbAV) erscheint gut aufgestellt. Sogar in die Politik hat Josef Bader bereits Kontakte geknüpft. Vor allem mit ÖVP und FPÖ war Bader schon im Gespräch. Gemeinsam mit dem deutschen Arbeitgeber-Präsidenten Dieter Hundt warb die DG-Gruppe um das Vertrauen österreichischer Mittelständler. Josef Bader verstand es immer ein Optimum in die betriebliche Altersvorsorge von so vielen Unternehmen zu bringen. Das soll jetzt auch in Tirol, Vorarlberg und Salzburg klappen. Nicht wenige im Mittelstand schwören auf Baders Expertise.

Die DG-Gruppe AG sieht sich als eine "innovationsstarke Finanzdienstleistungs-Holding", die 2003 gegründet wurde und im Freiverkehr der Börse Hamburg notiert ist.

Josef Bader erklärt: "Als unabhängiger Dienstleistungspartner stehen wir für die erfolgreiche Umsetzung komplexer Beratungskonzepte für Unternehmen und deren Belegschaften und bietet nachhaltige Unternehmensbetreuung, u.a. durch selbst entwickelte Software."

Innerhalb der letzten Jahre vollzieht die DG-Gruppe AG einen operativen und strategischen Wandel, indem diese neben dem Kerngeschäft der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) neue, komplementäre, und aussichtsreiche Geschäftsbereiche zu etablieren versucht und das Vertriebsteam zugleich vervielfachte.

Besonders hervorzuheben sei das bereits erfolgreich am Markt eingesetzte und überaus profitable DG-System für Vergütungsoptimierung (DGEO), mit dem die DG-Gruppe wiederkehrende Umsätze für die Verwaltung der Bausteine generiert. Das Marktpotenzial in diesem Bereich sei "enorm", so glaubt Josef Bader, und mit dem Milliardenmarkt der betrieblichen Altersvorsorge zu vergleichen, wobei die Wettbewerbsdichte hier sehr gering ist.

Bleibt es abzuwarten, ob Josef Bader und die DG-Gruppe tatsächlich in Österreich Fuß fassen können.