Dubai – Viele gute Geschäftsideen scheitern am nötigen Kapital. Dagegen suchen Vermögende oft nach der genialen Investitionsmöglichkeit. Die Aras Group DWC LLC um Account-Manager Frank Kahn hat sich darauf spezialisiert, Angebot und Nachfrage für Geschäftsideen und Risikokapital zusammen zu bringen.

Auch als Vermittler von Risikokapital aus dem arabischen Raum nach Deutschland, Österreich und in die Niederlande hat sich ARAS einen Namen gemacht. Die in Dubai ansässige Gesellschaft ist spezialisiert auf Angebote in den Bereichen Beteiligungen, Warenhandel, Unternehmensberatung, Logistik, Investments und natürlich Immobilien, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach wie vor eine sichere Bank darstellen, auch wenn der Markt zuletzt etwas schwächelte.

Experten machen für die Flaute vor allem die Einführung einer neuen Wertschöpfungssteuer verantwortlich, wodurch die die Mieten und Immobilienpreise sanken. Manche Medien sprachen gar von einer Krise. Allerdings zeichnet sich mit der Perspektive Expo 2020 bereits wieder ein leichter Aufwärtstrend ab, von dem die Aras Group DWC LLC und ihr wachsender Kundenstamm profitieren wollen. Auf ihrer arabisch-, türkisch-, russisch-, englisch- und deutschsprachigen Internetseite beschreibt das Unternehmen, wie es die anstehenden Herausforderungen meistern will: „Ein hohes Maß an Flexibilität, interkultureller Kommunikation und Vernetzung ermöglicht einfache Lösungsansätze selbst in komplexen Fällen.“

In einigen Medien wird Frank Kahn, der seine neue Heimat am Persischen Golf gefunden hat, mit einer Mischung aus Staunen und Respekt „Hexer von Dubai“ genannt, denn wie der Protagonist aus den gleichnamigen Edgar-Wallace-Filmen ist Frank Kahn der Konkurrenz scheinbar immer einen Schritt voraus und konnte schon manchen Mitbewerber durch sein taktisches Vorgehen aus dem Rennen werfen. Kahn vermittelt offenbar überlegt Petrodollars aus dem Orient und verschaffte so manchem Start-up in Deutschland schon das nötige Gründungskapital. Das hat auch Neider auf den Plan gerufen, die wütend den Krummsäbel gegen den neuen Lawrence von Arabien schwingen.

Anders als der Wallace-Hexer ist der gewiefte Darlehensvermittler vom Dubai Creek jedoch kein Ganove, auch wenn von interessierter Seite immer wieder versucht wird, ihn in ein schlechtes Licht zu rücken. Das Unternehmen geht mit solchen Attacken gegen ihren Account-Manager offen um und pariert sie. Als etwa ein reichlich unseriöser Onlinedienstbehauptete, die Aras Group habe Kunden betrogen, ohne allerdings belastbare Fakten und Namen von angeblich Geschädigten zu nennen, und dabei auchKahn angriff, wies man souverän darauf hin, dass die Vereinigten Arabischen Emirate nur Personen mit einwandfreiem Leumund ein Visum erteilten – und zwar nur gegen Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses. Ein solches Papier besitzt der „Hexer von Dubai“ schon seit Jahren, und die Behörden haben nie einen Grund gesehen, ihm seine Aufenthaltserlaubnis zu entziehen.

Besonders dreist ging erst Anfang März ein angeblicher Weinbergbesitzer aus Ludwigshöhe in Rheinland-Pfalz vor, der trotz eines laufenden Insolvenzverfahrens von der Aras Group ein Darlehen erhalten wollte. Da dies seitens des Unternehmens abgelehnt wurde, drohte der Pfälzer damit, in zuvor erwähntem Onlinedienst über Aras herzuziehen. Davon wolle er nur absehen, wenn seinem Darlehensbegehr entsprochen werde. Diesem Erpressungsversuch ist man öffentlich entgegengetreten und hat den Vorgang an die zuständigen Behörden in Deutschland übergeben. „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt“ – nach diesem Sprichwort handelt die Aras Group nun verstärkt, wenn versucht wird, ihr mit unlauteren Mitteln an den Karren zu fahren. In der Gerüchteküche ist es seitdem merklich ruhiger geworden.

Weil die Unternehmensgruppe, nicht nur über eine gute Rechtsabteilung verfügt, sondern auch breit aufgestellt ist, kann sie auch maßgeschneiderte Lösungen für Investoren bieten, die Anlagemöglichkeiten außerhalb der von der Europäischen Zentralbank geschaffenen Zinswüste suchen: Die Aras Investment and Participation Ltd. betreibt das Kerngeschäft und geht mit viel Kapital und einem globalen Netzwerk aus refinanzierenden Fonds, Investoren und Banken in unterschiedliche Projekte. Für Anleger erarbeitet sie einen individuellen Investitionsplan, der die Eigenkapitalquote genauso berücksichtigt wie die finanzielle Belastungsfähigkeit oder eine eventuelle Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel.

Im Bereich der Logistik kümmert sich die Aras Logistic and Distribution Ltd. von der Übernahme von Waren über die Lagerung bis zur Auslieferung um alle wichtigen Schritte des Transportgeschäfts. Als Ansprechpartner für den Handel mit Gütern aus dem asiatischen Raum bietet wiederum die Aras Trading and Services Ltd. einen umfassenden Im- und Export-Service für internationale Transaktionen mit Elektrogeräten, Baumaschinen, Stahlprodukten, Textilien und anderen Gütern.

Die Aras Consulting and Advisory Ltd. hat sich auf die Erschließung arabischer Märkte spezialisiert und arbeitet dabei mit ortsansässigen Unternehmen zusammen. Last but not least gibt es noch die Aras Properties Ltd., die mit dem Ankauf, der Verwaltung und dem Verkauf von Immobilien beschäftigt ist ist und Anlegern renditeträchtige, aber aufgrund der Investmentform nicht ganz risikolose Nachrangdarlehen anbietet.

Eines der interessantesten Immobilienengagements der Aras Group DWC LLC ist derzeit das Pulse-Projekt im Süden Dubais, wo der Al Maktoum International Airport und das Hauptgelände der Weltausstellung liegen, die vom 20. Oktober 2020 bis zum 10. April 2021 in der Wüstenstadt gastieren wird. Speziell für die Expo 2020 entsteht dort ein Lifestyle-orientiertes Ensemble mit Einzelhandels-, Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen, aber auch luxuriösen Reihenhäusern und Apartments.

Ein anderes Immobilienprojekt, das die Aras Group mit Hilfe von Investoren realisieren will, ist das Warsan Village an der Mohammed bin Zayed Road in Dubai, das direkt an die International City grenzt. Hierbei handelt es sich um eine Gated Community, die speziell für gutsituierte Familien entwickelt wurde. Das Wohnelement dieser Village-Struktur soll 936 zweistöckige Stadtwohnungen mit jeweils 187 Quadratmetern einschließlich Terrassen umfassen und mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Geschäftenergänzt werden. Geplant ist auch ein 10.000 Quadratmeter großes Clubhaus und eine 1.000 Quadratmeter große Moschee.

Irfan Aras und Frank Kahn haben die Expo 2020 als Chance für einen neuen Immobilien-Boom am Persischen Golf entdeckt. Bestätigt wird diese Ansicht von Sapna Jagtiani, Kreditanalystin der Ratingagentur Standard & Poor's im Bereich Corporate and Real Estate Ratings, die gegenüber der englischsprachigen Tageszeitung „Gulf Times“ erklärte: „Die Expo 2020 hat das Potenzial, dem Immobiliensektor in Dubai aus der Krise zu helfen, weil man von positiven wirtschaftlichen Effekten ausgehen kann, wenn geschätzte 25 Millionen Besucher und neue Einwohner in die Stadt kommen.“