Wemding – Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge ist den Arbeitnehmern in Deutschland eine Betriebsrente wichtiger als andere geldwerte Vergünstigungen der Arbeitgeber. Über die Hälfte der Beschäftigten, nämlich 55 Prozent, würden sich demnach für ein Modell der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) entscheiden. Nur weniger als ein Drittel, nämlich 28 Prozent, präferieren einen Zuschuss zum Fahrgeld, zu den Handykosten oder ähnliches. 17 Prozent sind laut der Erhebung unentschieden.

Die Ergebnisse fallen laut dem Versicherungskonzern Signal Iduna, der die Umfrage in Auftrag gegeben hat,unterschiedlich aus, wenn man sich das Alter und das Einkommen der Befragten anschaut. Besonders groß ist das Interesse der Arbeitnehmer an einer Betriebsrente bei der Gruppe mit einem Bruttoeinkommen zwischen 2.500 und 3.500 Euro. Hier sprechen sich weitaus mehr als der Durchschnitt, nämlich 80 Prozent, für eine solche geldwerte Vergünstigung aus. Überdurchschnittlich hoch ist auch die Präferenz für diese Vergütungsleistung bei den 35- bis 44-Jährigen. Hier bevorzugen 61 Prozent die bAV.

Betriebsrentenprofis erfolgreichem Modell

Ein Unternehmen, das sich auf die Förderung der bAV mit umfassender, transparenter Information und einem ganz neuen Ansatz spezialisiert hat, ist die im Jahr 2002 gegründete DG-Gruppe von Josef Bader aus dem bayerischen Wemding (siehe: https://austria-depesche.at/wirtschaft/251-betriebliche-altersvorsorge-josef-bader-und-die-dg-gruppe-bieten-rundumpakete-an.html). Zu der Gruppe gehören unter anderem die DGbAV – Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG, die DGVE – Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH, die DG Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die DGEO – Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH und die DG-Akademie GmbH.

Durch diese ausdifferenzierte Struktur soll Expertise in den jeweiligen Bereichen gewährleistet werden, die dann in Rundumpaketen gebündelt wird. Das Modell von Bader und seinem Team hat sich erfolgreich am Markt etabliert. „Wir konnten seit 2002 zirka 2,5 Milliarden Euro an vermittelten Bewertungssummen verbuchen“, so der Unternehmenschef im Gespräch mit AUSTRIA DEPESCHE. Zu den namhaften Firmen, die die Leistungen der DG-Gruppe in Anspruch nehmen, gehören unter anderem die Einzelhandelskette Schuhkay oder der Textildiscounter Takko.

Erhebliche Einbußen beim Jobwechsel

Die DG-Gruppe bietet den Unternehmen maßgeschneiderte Konzepte an, von denen sowohl die Arbeitgeber- als auch die Arbeitnehmerseite profitieren. Doch was passiert, wenn Beschäftigte den Arbeitsplatz wechseln? Bereits 2013 berichtete die „Bild“-Zeitung, dass Beziehern von Betriebsrenten bei einem Jobwechsel bis zu 80.000 Euro Verlust drohen, weil sie ihre bAV auf die Versicherungsgesellschaft des neuen Arbeitgebers umschreiben. Und hier kann es im Falle schlechterer Konditionen des neuen Versicherers zu erheblichen Einbußen beim Arbeitnehmer kommen.

Die Verluste können allerdings noch höher ausfallen, wie Bader gegenüber AUSTRIA DEPESCHE betont: „Mit derDGbAV haben wir anhand eines Falles – Eintrittsalter: 30 Jahre, 37 Jahre Laufzeit des Vertrags – errechnet, dass bei einem Vertragsabschluss im Jahr 2003 und einer monatlichen Einzahlung von 200 Euro bei Rentenbeginn die monatliche Auszahlung noch bei 710 Euro liegen wird, bei einer Umdeckung 2017 und Weiterzahlung jedoch nur noch 254 Euro garantiertsind.“

Das bedeute, so Bader, „ein Garantie-Minus von knapp 5.500 Euro pro Jahr – was bei 20 Jahren Rentenbezug satte 100.000 Euro wären“. Diese hohe Summe ist tatsächlich nicht unrealistischen, denn nach denaktuellen Generationensterbetafeln leben Männer ab Rentenbeginn durchschnittlich noch 20 Jahre, Frauen sogar 23 Jahre.

Die krassen Verluste liegen im sinkenden Zinsniveau begründet. „2003 lag der Garantiezins noch bei 3,25 Prozent, im letzten Jahr waren es nur noch magere 0,9 Prozent. Wechselt man dann im Verlaufe des Berufslebens noch den Arbeitgeber, hat man besonders schlechte Karten, denn die Neuverträge haben immer wesentlich schlechtere Konditionen als die alten“, so der Chef der DG-Gruppe.

Der Umdeckungsfalle entkommen

Um diesem Problem entgegenzuwirken hat die DGbAV die DG-Clearingstelle eingerichtet, die den Service anbietet, günstigere Alt-Verträge beim neuen Arbeitgeber fortzuführen und extern zu verwalten, damit es keine finanziellen Einbußen durch die sogenannte „Umdeckung“ – wie das Übertragen der Betriebsrente bei Arbeitgeberwechsel in der Versicherungsbranche genannt wird – für den Arbeitnehmer gibt.

Der Service der Clearingstelle, der dem Beschäftigten über die gesamte Rentenlaufzeit hohe Verluste erspart, kostet nur 2,50 Euro extra im Monat. „Dieser geringe Mehraufwand ist als eine Art Verwaltungsgebühr zu verstehen. Er lohnt sich aber, weil er dem Arbeitnehmer – vor allem, wenn in seiner Erwerbsbiografie mehrere Arbeitsplatzwechsel vorkommen – im Alter Einbußen in bis zu sechsstelliger Höhe erspart“, so Josef Bader. Der Vorteil dieser Zusatzleistung, die die DG-Clearingstelle bietet, ist nicht von der Hand zu weisen.