Salzburg - Dr. Reiner Stemme ist im internationalen Luftfahrtgeschäft eine Persönlichkeit. Bereits 1984 gründete der Deutsche die Stemme GmbH & Co. KG im Berliner Bezirk Wedding, um seine Vision eines einzigartigen Flugzeugs zu verwirklichen. Stemmes Ziel war es, die Effektivität eines leistungsstarken Motorantriebs mit erstklassigen Segelflugeigenschaften zu kombinieren. Als Ingenieur und leidenschaftlicher Pilot setzte Dr. Reiner Stemme sich selbst das Ziel, ein Flugzeug zu entwickeln, das in der Lage war, lange Gleitflüge in größter Höhe ohne Schleppfahrzeuge, Winden und das dazugehörige Personal zu absolvieren.

Immer weiter entwickelte Reiner Stemme seine Flugzeugmuster. Drohnen für den zivilen und militärischen Einsatz erweitern das Angebot. Gemeinsam mit der österreichischen Industrieholding AUSTRO NEXUS und dem Projekt „Red Eagle“ möchten nun Dr. Reiner Stemme und dessen Neffe Dr. Wolfgang Stemme einen ganz neuen Flugzeugtyp entwickeln, der extrem geräuscharm und unauffällig Patrouillenflüge absolvieren kann. Es wäre sicher das Geschäft im internationalen Maßstab!

Aber auch herkömmliche Flugzeugmuster sollen vor allem für den nordamerikanischen Markt die Serie der Stemme Aviation erweitern. Mit an Bord, so war dem Vernehmen nach zu erfahren, sei bereits auch schon das deutsche Bundesland Brandenburg und der Triebwerkehersteller RollsRoyce. Konstruiert und erprobt werden sollen die Flugzeugmuster in Brandenburg. Die Finanzierung soll über den österreichischen Partner AUSTRO NEXUS Holding erfolgen. Damit knüpfen Dr. Reiner Stemme und Denis Deppe (AUSTRO NEXUS) an eine ähnliche Partnerschaft aus der Pionierzeit des Flugzeugbaus an: Der deutsche Konstrukteur Ernst Heinkel (1888-1958) und der österreichische Investor Camillio Castiglioni (1879-1957) brachten bereits die Hansa-Brandenburgischen Flugzeugwerke zu Weltgeltung. Im Markt und auch beim Österreichischen Bundesheer stieß Stemme mit Red Eagle auf reges Interesse.