Wiesbaden/Mühltal – Das Berliner Empirica-Institut sieht Anzeichen für eine „baldige Mäßigung der Mietsteigerungen“. Der stellvertretende Vorsitzende der Wirtschaftsberatungsgesellschaft und Wohnungsmarktexperte Reiner Braun kommt in einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass die Bedarfslücke in den vergangenen Jahren deutlich kleiner geworden sei.

Demnach seien im Jahr 2018 bundesweit rund 300.000 Neubauwohnungen entstanden. 2009 und 2010 waren es jeweils nur etwas mehr als die Hälfte, nämlich 160.000. Da die Nachfrage an Wohnraum zunehmend besser befriedigt werden könne, stiegen die Mieten mancherorts kaum noch. „Der Mietenwahnsinn geht absehbar zu Ende“, heißt es in der Untersuchung des Empirica-Instituts.

Ein Rückgang der Kaufpreise für Immobilien sei damit laut Braun allerdings nicht verbunden. Vielmehr hätten sich die Preise von den Mieten teilweise entkoppelt, was auch Spezialisten wie der Bielefelder Makler Bernd Witte bestätigt. „So lange die Zinsen niedrig bleiben, wird auch die Immobilien-Nachfrage hoch bleiben", prognostiziert er und verweist darauf, dass viele Menschen beispielsweise Geld erben und dann nach einer stabilen Geldanlage suchen, oder die Ansprüche nach Wohnfläche pro Person steigen.

Versierter Immobilienentwickler im Rhein-Main-Gebiet

Für private Investoren bietet der Immobilienmarkt also nach wie vor lukrative Anlagemöglichkeiten. Dem wachsenden Bedarf an Investitionsobjekten versucht auch die M-Immo AG (ehemals Metropol Immobilien Rhein-Main AG) gerecht zu werden, die 2003 von Johann Herresthal als Familienunternehmen in Wiesbaden gegründet wurde.

Herresthal hat sich im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit in den Bereichen Projektentwicklung und Immobilienfinanzierung ein fundiertes Fachwissen aufgebaut und bringt dies nicht nur in die M-Immo AG ein, sondern auch in weitere Unternehmen wie die Objekt Berliner Weg GmbH, die Sanupark GmbH oder die INKA Oberursel Verwaltungs GmbH, mit denen der gewiefte hessische Betongold-Fachmann einzelne Projekte im Rhein-Main-Gebiet betreut. Sämtliche Unternehmen, bei denen Herresthal als Geschäftsführer agiert, weisen eine Bilanzsumme von mehreren Hunderttausend Euro auf.

Der Jahresabschluss 2017 der M-Immo AG weist einen Kassenbestand von rund 1,67 Millionen Euro sowie Beteiligungen in Höhe von 2,45 Millionen Euro und Anteile an beteiligten Unternehmen von 9,37 Millionen aus. Über sieben Jahre firmierte die vormalige INKA 137. Vermögensverwaltungs AG als Metropol Immobilien Rhein-Main AG, am 29. März 2017 erfolgte die Umbenennung in M-Immo AG.

Zusammenarbeit mit Simon Brunke, Dr. Björn Maronde und der Exporo AG

Gemeinsam mit dem Hamburger Crowdinvesting-Spezialisten Simon Brunke und seiner Exporo AG hat Herresthals M-Immo AG im hessischen Mühltal ein interessantes Projekt hochgezogen, das kurz vor seiner Fertigstellung steht. Dabei handelt es sich um ein dreigeschossiges Mehrfamilienhauses im Penthouse-Stilim Ortsteil Nieder-Ramstadt, das auf rund 2.900 Quadratmetern Raum für 30 bis 33 Eigentumswohnungen und vier bis fünf Gewerbeeinheiten bietet. Der Verkauf der einzelnen Einheiten hat bereits begonnen, das Objekt weist laut Unternehmensangaben einen Reservierungsstand von über 50 Prozent auf.

Mühltal mit seinen rund 14.000 Einwohnern liegt im südlichen Rhein-Main-Neckar-Gebiet, gut 7,5 Kilometer von Darmstadt und etwa 45 Kilometer Frankfurt entfernt. Bei dem von der M-Immo AG entwickelten Immobilienprojekt handelt es sich um ein modernes, vielfältiges Wohnensemble, das nach der neuesten Energiesparverordnung EnEV 2016 gebaut wurde, sich harmonisch in die Umgebung einfügt und die Ortsmitte der Gemeinde Mühltal neu belebt.

Die Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 45 und 131 Quadratmetern verfügen über eine hochwertige Ausstattung mit Eichenparkett, Fußbodenheizung und Marken-Fabrikate für Armaturen und Sanitärobjekte und sind alle mit Balkonen, Terrassen oder Dachterrassenversehen. Darüber hinaus gibt es Tiefgaragen- und Außenparkplätze in ausreichendem Maße sowie eine begrünte Außenanlage und einen Kinderspielplatz.

Lukratives Mühltal-Projekt

Die Gesamtfinanzierungskosten für das Immobilienprojekt Mühltal betragen rund 8.596.000 Euro. Der Großteil davon, nämlich 75,57 Prozent oder 6.496.000 Euro, soll durch Reinvestitionen aus Wohnungsverkäufen hereinkommen. An Eigenkapital werden 350.000 Euro (4,07 Prozent) eingebracht, an Fremdkapital 950.000 Euro (11,05 Prozent). Für den Rest von 800.000 Euro (9,31 Prozent) ist eine Deckung durch das Crowdinvesting der Exporo AG ausgewiesen.

Tatsächlich haben die Anleger des Hamburger Unternehmens laut Angaben auf der Website von Exporo 677.344 Euro (rund 84 Prozent des Ziels) eingebracht, womit in diesem Segment eine Finanzierungslücke von 122.656 Euro (16 Prozent) besteht, die auf einen anderen Bereich umgeschichtet werden muss. Immobilienexperten zufolge ist das aber kein Beinbruch, sondern bei derartigen Projekten durchaus nicht ungewohnt. Die im Verhältnis zur Gesamtfinanzierung geringe Lücke kann in der Regel problemlos aufgefangen werden, etwa durch die Erhöhung des Fremdkapitals.

Anleger der Exporo AG konnten bei dem Projekt ab einer Anlagesumme von 500 Euro einsteigen und profitieren von einer endfälligen Verzinsung in Höhe von 6,0 Prozent pro Jahr sowie einer kurzen Laufzeit von zirka 25 Monaten. Laut Angaben der Exporo AG war der Termin für die Rückzahlung inklusive der Verzinsung am 31. März 2019.

Als Anlageform wurden sogenannte Nachrangdarlehen gewählt – eine durchaus nicht unriskante Investmentart, worauf die Exporo AG gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz auch hinweist. Ebenso bietetdas Unternehmen ein durchdachtes System von Nachrangsicherheiten, das die Investoren vor Verlustenschützen soll.

Erfolgsrezept Crowdinvesting

Dass Simon Brunke und sein Team keine Luftschlösser bauen, sondern ein solides Geschäft betreiben, belegt die Erfolgsbilanz des Unternehmens. Seit Gründung im November 2014 ist Exporo mit durchschnittlich 250 Prozent pro Jahr gewachsen und hat mittlerweile fast 335 Millionen Euro in Immobilienprojekte investiert. 175 Projekte wurden in diesem Zeitraum finanziert und 104 Millionen Euro an die Anleger bereits gut verzinst zurückgezahlt.

Exporo verfolgt dabei den Crowdinvesting-Ansatz: Über die Vermittlungsplattform des Unternehmens im Internet schließen sich viele (Klein-)Investoren zusammen, um gemeinsam ein konkretes Projekt zu finanzieren und aus den Erlösen eine attraktive Rendite zu erzielen. „Bisher haben nur institutionelle Investoren und solche mit viel Geld, Zeit und Fachwissen an Immobilien verdient. Jetzt haben auch Kleinanleger die Chance“, beschreibt Vorstandschef Brunke das Modell, das er auch als „Demokratisierung“ des Immobilienmarkts verstanden wissen will. Mehr dazu unter: https://austria-depesche.at/wirtschaft/229-die-„demokratisierer“-des-immobilienmarkts-simon-brunke-und-björn-maronde-treiben-exporo-ag-voran.html.

Mit Simon Brunke und Johann Herresthal haben sich also zwei echte Kenner der Immobilienbranche zusammengetan, die sich am Markt erfolgreich etabliert haben. Letzterer hat sich mit der Metropol Immobilien Rhein-Main AG bzw. M-Immo AG im Rhein-Main-Gebiet einen guten Ruf erworben und konnte bereits eine Reihe von zum Teil schwierigen Projekten realisieren. Das Tätigkeitsgebiet von Herresthal beschränkt sich aber nicht auf Hessen. Auch in Österreich hat der versierte Geschäftsmann mit dem Projekt Oberau in Wildschönau (Tirol) schon seine Spuren hinterlassen.

Von der Planung bis zur Vermarktung

Die M-Immo AG konzentriert sich auf Bestandsimmobilien, den Neubau und die Sanierung von Immobilien im WEG-Bereich sowie die Realisierung von Reihenhausprojekten. Grundlage des Geschäfts ist es dabei, Objekte und Grundstücke zu möglichst günstigen Marktpreisen zu erwerben, zu bebauen, zu sanieren oder zu entwickeln und durch anschließenden Verkauf oder Vermietung Gewinne zu erzielen.

Als Entwickler kümmert sich Herresthals Unternehmen um die Planung, Durchführung und Finanzierung der Projekte, um Vertragsabschlüsse mit Baufirmen, die Qualitätskontrolle, die Einhaltung des Zeitplans und des Kostenrahmens sowie die anschließende Vermarktung. „Als Gesamtverantwortliche haben wir dabei immer eines vor Augen: jedes einzelne Projekt so zu steuern, dass die gesteckten Gewinnziele erreicht werden“, heißt es dazu seitens der M-Immo AG.

Der Erfolg, den Johann Herresthal mit seinen zahlreichen Projekten erzielen konnte, spricht für das Immobilienunternehmen aus Wiesbaden, dem Branchenkenner ein großes Wachstumspotenzial zusprechen.