Wien – Der 1. Wiener Bezirk ist das Herzstück der österreichischen Hauptstadt. Dort befinden sich viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie der Stephansdom, die Hofburg, die Staatsoper, das Rathaus und das Burgtheater. Nicht zu vergessen sind die Albertina, das Sisi Museum sowie das Naturhistorische Museum. Der erste Gemeindebezirk, der auch Innere Stadt heißt, war lange Zeit das eigentliche Wien, von dem noch heute Überreste der früheren Stadtmauer Zeugnis ablegen. Dieser Bezirk ist nicht nur der historische und touristische Mittelpunkt der Stadt, sondern längst auch ein Handelszentrum, in dem sich nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Verkehrsanbindung viele Unternehmen angesiedelt haben. Die Innere Stadt umfasst heute eine Fläche von etwa 288 Hektar, auf der etwa 19.000 Menschen leben und fast 100.000 arbeiten. Mit knapp 1,9 Millionen Einwohnern und mit einer Fläche von 415 km² ist Wien die bevölkerungsreichste Stadt Österreichs und das ökonomische Ballungszentrum des Landes. Die Wiener profitieren von zahlreichenGrünflächen in der Innenstadt und einem einmaligen historischen Flair der Bausubstanz. Aufgrund der hohen Lebensqualität wird das alte Zentrum der Habsburgermonarchie immer wieder zu den Top 3 der lebenswertesten Städte der Welt gezählt.

In diesem attraktiven Umfeld sind Immobilieninvestments eine besonders interessante Sache. Deshalb vermittelt die Exporo Investment GmbH eine entsprechende Immobilienanleihe mit einer Mindestsumme ab 1.000 Euro und einer Laufzeit von mindestens 24 und längstens 39 Monaten. Vermutlich wegen seiner stattlichen Festverzinsung von 5,0 Prozent pro Jahr ist das Projekt nach Angaben der Hamburger Exporo AG bereits erfolgreich durchfinanziert. Verzinsungsbeginn ist der 1. Juli 2019.Über ihre gleichnamige Crowdinvesting-Plattform sammelt sie Investorengelder ein, die objektgebunden Projektgesellschaften zur Verfügung gestellt werden. Die Anleger bekommen für ihre finanzielle Beteiligung entsprechend dem Risikopotenzial bestimmter Investments hohe Zinsen gezahlt.

Bevor den Anlegern ein Investment vorgestellt wird, treffen die Immobilien-Experten von Exporo anhand klarer Kriterien eine Auswahl, sodass nur drei bis fünf Prozent der angefragten Projekte auf dem eigenen Online-Marktplatz tatsächlich angeboten werden. Das Grundstück des Projekts „Wohnen im ersten Bezirk“ liegt in Laufnähe zum Stephansdom zwischen der Rotenturmstraße und dem Stubentor in einer sehr frequentierten Wohn- und Geschäftslage. Mehrere U-Bahn- und Buslinien sind genauso fußläufig zu erreichen wie Kindergärten, Schulen und Ärztehäuser.

Die Projektgesellschaft ist Eigentümerin des Grundstücks in der Wollzeile 13 mit einer Grundstücksfläche von 670 m². Darauf befindet sich ein vierstöckiges Zinshaus mit ausgebautem Dachgeschoss aus dem Jahr 1712, das sich durch konsequente Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen in einem tadellosen Zustand befindet. Die Immobilie ist das Paradebeispiel eines frühbarocken Bürgerhauses in der Inneren Stadt. Vor dem Umbau und der Sanierung verfügte das Objekt über 1.924 m² Wohnfläche, 425 m² Gewerbefläche sowie 468 m² Nutzfläche in den Kellergeschossen. Mieter der Gewerbeflächen sind unter anderem eine Apotheke und ein Restaurant. Im Rahmen der angelaufenen Baumaßnahmen wird die Gewerbefläche für die Geschäftslokale auf 287 m² verkleinert und die Wohnfläche sowie Nutzfläche auf 2.059 m² beziehungsweise 543 m² vergrößert. Die Wohnfläche verteilt sich dann auf zehn möblierte Apartments (Residenzen) und zwei Wohnungen. Nach dem Umbau soll das Objekt veräußert werden.

Das über die Exporo-Plattform eingeworbene Investmentkapital ist zweckgebunden für das Projekt „Wohnen im 1. Bezirk“ bestimmt. Die Investition erfolgt in Form von Anleihen, die die Exporo Projekt 95 GmbH mit Sitz in Hamburg emittiert. Diese ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Exporo AG mit der Aufgabe, Kreditforderungen eines Partnerbank-Darlehens zu kaufen und sich für diesen Zweck über die Anleihen zu refinanzieren. Zugunsten der Exporo Projekt 95 GmbH wird ein abstraktes Schuldanerkenntnis vom Geschäftsführer der Darlehensnehmerin in Darlehenshöhe abgegeben.

Der aktuelle Verkehrswert des Objektes liegt laut Gutachten bei rund 26 Millionen Euro mit nur 10,3 Millionen Euro Bankverbindlichkeiten. Projektentwickler ist die „Hamzo Group“, die sich seit den 1990er-Jahren intensiv mit dem Aufbau eines erstklassigen Immobilien-Portfolios beschäftigt. Der Immobilienentwickler aus Wien hat bereits ein Projektvolumen in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro begleitet. Das österreichisch-libanesische Familienunternehmen realisiert schwerpunktmäßig Wohn-, Tourismus- und Gewerbeobjekte.

Das Wiener Objekt gehört zum Anlagemodell „Exporo Finanzierung“. Dabei investiert man in die Bauvorhaben professioneller Immobilienentwickler und verdient am Projekterlös und attraktiven Zinsen. In diese Investments mit kurzen Laufzeiten kann man bereits ab 500 Euro einsteigen und mit einer endfälligen Jahresverzinsung von vier bis sechs Prozent rechnen. Bei der anderen Investmentoption „Exporo Bestand“ beteiligt man sich mit einer Mindestsumme von 1.000 Euro an ertragsstarken Bestandsimmobilien und profitiert von Mietüberschüssen und Wertsteigerungen. Dabei winkt eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent. Die Anleger werden zu digitalen Miteigentümern einer Immobilie, müssen sich aber nicht selbst um deren Weiterentwicklung, Vermietung und Instandhaltung kümmern.

Der erfolgreichste deutsche Online-Marktplatz für solche Immobilieninvestments wurde Ende 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründet. Bisher hat die Exporo AG 197 Immobilienprojekte mitfinanziert und dafür mehr als 437 Millionen Euro Kapital vermittelt. Nach Unternehmensangaben wurden annähernd 149 Millionen Euro an die Anleger zurückgezahlt.