Salzburg - Die österreichische Industrieholding AUSTRO Nexus bündelt gerade das Industriegeschäft neu. Michael Thomale, Führungsmitglied der Salzburger, möchte nach dem „Red Eagle“ des deutschen Flugzeugkonstrukteurs Dr. Reiner Stemme auch weitere raffinierte Verteidigungs- und Rüstungstechnik unter dem Label „STRIKING TECHNOLOGY“ im Konzern zusammenführen.

Dabei setzen Michael Thomale und Partner auf Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland und Italien. Allerdings wolle man nur die Entwicklung der Formate für auf Boden, Luft und Wasser gestützte Systeme übernehmen und selbst nur Prototypen produzieren. Thomale glaubt daran, damit weitere Industriepartner gewinnen zu können. Denn immerhin sei AUSTRO Nexus überaus gut in Militär und Politik einzelner europäischer Staaten vernetzt. „Dagegen ist die industrielle Kapazität rund um AUSTRO Nexus, aber auch um Dr. Reiner Stemme und Dr. Wolfgang Stemme zu gering, um die Großen bei Glock, Rheinmetall oder der Leonardo S.p.A. übertreffen zu können“, erklärt Michael Thomale. Man wolle sich lieber als strategischer Konsortialführer aufbauen. Die Lohn-Stück-Kosten lägen bei den großen Industriekonkurrenten weit niedriger. Jeder müsse da punkten, pflichtet auch Partner Christian Michel Scheibener bei, wo er die originären Vorteile gegenüber den Wettbewerbern habe.

Scheibener zeichnet für das „Red Eagle ICO“ verantwortlich. Es ist der unbestritten ambitionierte Versuch, ein Industrieprojekt über Kryptoinvestitionen vorzufinanzieren. Ob sich die Hoffnungen der Salzburger ausgehen, muss sich erweisen.