Klagenfurt – Der SK Austria Klagenfurt war einst der Stolz des Bundeslandes Kärnten. Seit der Saison 2018/19 spielen die Klagenfurter mit den Vereinsfarben Violett-Weiß in der zweiten Liga. Mit dem Schwung aus der Vorsaison und einem überarbeiteten Vereinswappen starteten die Kicker in die Saison 2019/20. Es geht wieder aufwärts. Besonders stolz ist die Austria auf ihre Jugendarbeit: „Die Basis für den Wiederaufstieg wurde bereits in den vergangenen Jahren durch die nachhaltige Jugendarbeit geschaffen: Der Austria-Nachwuchs holte seit 2013 zahlreiche Meistertitel in den höchsten Altersklassen (U16, U18) und konnte immer wieder Nachwuchsspieler für die Kampfmannschaft aufbauen.“

Was für Unternehmen kompetente und hochmotivierte Mitarbeiter sind, das sind für Fußballvereine natürlich talentierte Spieler. Und so wie sich Unternehmen stets neue Ziele setzen müssen, um im Wettbewerb nicht zurückzufallen, müssen sich auch Sportler Großes vornehmen. Entsprechend selbstbewusst heißt es bei den Violetten: „Durch konsequente Arbeit in der Kampfmannschaft und im Nachwuchs soll die Austria Klagenfurt in Zukunft wieder über die Landesgrenzen hinaus eine wesentliche Rolle in Sport und Gesellschaft spielen. Wir wollen Violett-Weiß zur Modefarbe im Kärntner Fußball machen.“

Am 26. Juli 2019 gaben die Austrianer auf ihrer Facebook-Seite bekannt, dass die Hamburger Exporo AG, die die gleichnamige Immobilien-Crowdinvesting-Seite betreibt, ihr neuer offizieller Sponsor-Partner ist. Der Fußball-Interessierte erfuhr auf der Vereinsseite: „Wir freuen uns sehr, pünktlich zum Saisonstart Exporo als offiziellen Partner der Austria Klagenfurt begrüßen zu dürfen! Die Online-Plattform für digitale Immobilieninvestments macht es Anlegern einfach, in Immobilien in Deutschland und Österreich zu investieren. Das Exporo-Logo haben wir in bester Lage auf den Hosen unserer Burschen platziert und sind sicher: Dieses Investment wird sich auszahlen.“ Austria-Präsident Ivica Peric erklärte die Kooperation mit dem deutschen FinTech so: „Wir freuen uns sehr, mit einem so starken Partner in die neue Saison zu gehen. Exporo hat von Beginn an bewiesen, dass es sich lohnt, an großen Ideen festzuhalten und gezeigt, dass es harte Arbeit, Mut und Überzeugung braucht, diese Ideen dann auch umzusetzen.“ Austria könne sich genau mit diesen Werten „perfekt identifizieren“.

Nach viel konzeptioneller Vorarbeit gründeten Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke im Jahr 2014 die Digital-Plattform Exporo, um neuartige Immobilien-Finanzierungen zu etablieren. Seitdem hat das FinTech 209 Immobilienprojekte mitfinanziert und dafür mehr als 518 Millionen Euro Investitionskapital eingeworben. Eigenen Angaben zufolge wurden schon mehr als 182 Millionen Euro an die Anleger zurückgezahlt, Teilbeträge auch vorfristig. Über die Plattform schließen sich viele Kleininvestoren zusammen, um gemeinsam ein ganz konkretes Projekt zu finanzieren und aus den Erlösen eine attraktive Rendite zu erzielen. Mehr als 30 Immobilienexperten prüfen jedes Jahr Hunderte Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen im Hinblick auf Seriosität und Renditepotenzial, bevor sie von der Exporo AG angeboten werden. Vorstandschef Simon Brunke schwärmt von der Möglichkeit, sich einfach, transparent und mit kleinen Beträgen ein eigenes Immobilien-Portfolio aufzubauen: „Bisher haben nur institutionelle Investoren und solche mit viel Geld, Zeit und Fachwissen an Immobilien verdient. Jetzt haben auch Kleinanleger die Chance.“

Das Unternehmen mit Sitz in der Hamburger HafenCity bietet mit „Exporo Finanzierung“ und „Exporo Bestand“ zwei unterschiedliche Arten des Immobilieninvests an: Zum einen kurzfristige Beteiligungen an festverzinsten, renditestarken Immobilienvorhaben von Projektentwicklern. Hierbei kann man schon mit einem Mindestbetrag von 500 Euro in den Neubau von Wohngebäuden und die Sanierung von Immobilien investieren. Zum anderen handelt es sich um flexible Beteiligungen an vermieteten Bestandsimmobilien, die Exporo ankauft und an denen die Anleger eigentümergleich durch ständige Ausschüttungen und Wertzuwächse beteiligt werden. Bei diesem Anlagemodell „Exporo Bestand“ ist man ab 1.000 Euro dabei. Anleger können ihre Anteile an Exporo-Bestandsimmobilien online jederzeit zum Kauf anbieten und andere Exporo-Investoren diese sofort erwerben. Im ersten halben Jahr nach der Einführung des digitalen Handelsplatzes wurden schon zahlreiche Transaktionen abgewickelt. Exporo nennt die Zahl von 350 Verkäufen im Gesamtwert von einer Million Euro und einem Durchschnittspreis von 1.042 Euro.

Wie der SK Austria Klagenfurt setzt sich auch die Exporo AG hohe Ziele. Der Unterschied zwischen dem sympathischen Sportklub und den hanseatischen Crowdinvesting-Profis besteht darin, dass diese in ihrem Marktsegment längst in der „ersten Liga“ spielen und „Tabellenführer“ sind. Um diese Spitzenposition zu festigen und noch auszubauen, fusioniert Exporo mit den Betreibern der Immobilien-Plattform Zinsland.Anfang Oktober wurde bekannt, dass der Marktführer für digitalisierte Immobilieninvestitionen und der Marktzweite den Zugang zum Immobilienmarkt weiter öffnen wollen, damit noch mehr Kleinanleger von hohen Renditen profitieren können. Der Marktanteil der beiden Plattformen im Immobilien-Crowdinvesting liegt bei rund 85 Prozent. Durch den Merger steigt die Zahl der Mitarbeiter auf insgesamt 191.

Zinsland-Gründer Carl von Stechow sagte zum Zusammenschluss: „Der Zusammenschluss ist für beide Seiten der logische nächste Schritt. Vor fünf Jahren sind wir in Hamburg quasi als Nachbarn mit derselben Vision gestartet. Jetzt wollen wir unsere Ressourcen bündeln und freuen uns darauf, von den Erfahrungen und Stärken des jeweils anderen profitieren zu können.“ Ähnlich positiv äußerte sich Exporo-Mitgründer und Vorstandschef Simon Brunke: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir den Deal perfekt machen konnten. Mit dem Team von Zinsland gewinnen wir starken Zuwachs mit wertvoller Immobilien- und Finanzierungs-Expertise. Zudem ist die B2B-Erweiterung Caladio die perfekte Ergänzung zu unserem digitalen Angebot.“ Die neue Plattform Caladio werde für Projektentwickler und Banken in ganzheitlicher Weise die Finanzierungsstrukturierung und das laufende Reporting abdecken.