Hamburg – Erst dieser Tage veröffentlichte das Südtiroler Landesstatistikinstitut ASTAT neue Zahlen zur Bautätigkeit in der autonomen Provinz. Am 31. Dezember 2019 erfasste das Südtiroler Gebäudekataster 641.677 Liegenschaftseinheiten, von denen 45,2 Prozent als Wohnungen klassifiziert wurden. Damit hatte sich die Situation im Baugewerbe 2019 insgesamt verbessert. Die ausgestellten Baugenehmigungen für neue Wohngebäude stiegen im Vorjahresvergleich um 10,4 Prozent. Die Werte der Immobilien zu Wohnzwecken blieben sowohl in der Gemeinde Bozen als auch im übrigen Landesgebiet konstant. Diese und weitere Daten hat ASTAT in der Übersicht „Bautätigkeit und Immobilienmarkt in Südtirol 2019“ publik gemacht.

Wie attraktiv ein Immobilienmarkt ist, erkennt man nach der einfachen Logik von Angebot und Nachfrage an der Preisentwicklung. Die hohe Immobiliennachfrage hat auch Südtirol zu einem teuren Pflaster gemacht. Im Februar 2020 berichteten verschiedene Medien, dass die Immobilienpreise in den meisten Südtiroler Gemeinden weiter gestiegen sind. Laut dem Landesinstitut für Statistik bewegten sich die Immobilienwerte im Vorjahr zwischen 3.864 und 5.129 Euro pro Quadratmeter in Bozen und zwischen 2.577 und 3.622 Euro pro Quadratmeter in den anderen Gemeinden. Die Höchstwerte lagen in 17 Gemeinden bei über 4.000 Euro pro Quadratmeter, darunter Bozen, Meran und Brixen samt Nachbargemeinden sowie die Tourismus-Gemeinden im Dolomitengebiet. Innerhalb eines Jahres sind die Markthöchstpreise ASTAT zufolge in 45 Gemeinden gestiegen, und nur acht Gemeinden verbuchten einen Rückgang. Wie lohnend Immobilieninvestments in Südtirol sind, ist an der Entwicklung der Mietpreise abzulesen: Im Jahr 2018 betrugen diese in Bozen 11,18 bis 14,72 Euro pro Quadratmeter und in den anderen Gemeinden zwischen 7,70 und 10,85 Euro.Entscheidend bei der Festsetzung des Immobilienwertes sind die Baugrundkosten. Diese bewegten sich 2018 in den Ortskernen zwischen 304 und 464 Euro pro Quadratmeter.

Da überrascht es nicht, dass gerüchteweise auch Dr. Björn Maronde, Marketing-Vorstand der Hamburger Exporo AG, ein Auge auf den Südtiroler Immobilienmarkt geworfen hat. Das 2014 von ihm, Simon Brunke, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründete FinTech betreibt eine Crowdinvesting-Plattform, die mithilfe der Schwarmfinanzierung lukrative Immobilienvorhaben realisiert. Die erfolgreiche Geschäftsidee besteht darin, Projektentwickler und Anleger zum beiderseitigen Nutzen zusammenzuführen. Schließlich suchen viele Projektträger Finanzierungsalternativen zum Bankkredit und Investoren Anlagealternativen zum zinslosen Sparbuch. Der Exporo-Vorstand scheint keine Zweifel daran zu haben, dass sein Geschäftsmodell auch im boomenden Südtiroler Immobilienmarkt funktionieren wird.

Im Jahr 2013 reifte bei den vier internetaffinen Immobilienprofis die Erkenntnis, dass Projektentwickler immer händeringender nach neuen Finanzierungsquellen suchen, weil Banken aufgrund strengerer Regulierungsvorgaben kaum noch Investitionskredite vergeben. Gleichzeitig stellten sie fest, dass nur reiche Privatanleger oder institutionelle Investoren Zugang zu renditestarken Immobilieninvestments haben, obwohl sich auch viele Kleinanleger ein Immobilien-Portfolio zulegen wollen. So entstand die bahnbrechende Idee, Immobilieninvestitionen zu digitalisieren und diese damit für jeden zugänglich zu machen. Maronde, Brunke, Oertzen und Bütecke entwickelten einen eigenen Online-Marktplatz, um Immobilienprojekte als Anlagemöglichkeit zu präsentieren und das für die Umsetzung benötigte Kapital direkt zwischen Privatanlegern und Immobilienunternehmen zu vermitteln. Der große Reiz für Kleinanleger besteht darin, dass sie sich mit kurzen Laufzeiten und relativ hohen Zinsen an Bestandsimmobilien oder neuen Immobilienvorhaben beteiligen können – und das technisch kinderleicht, transparent und gebührenfrei. Dabei können sie zwischen zwei sich ergänzenden Anlageoptionen auswählen: „Exporo Bestand“ und „Exporo Finanzierung“. Bei „Exporo Bestand“ war bis vor einem Jahr eine Mindestsumme von 1.000 Euro nötig, um eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent einzustreichen. Mittlerweile kann man bei den Exporo-Bestandsimmobilien schon mit einem einzigen Euro einsteigen und so zum digitalen Miteigentümer werden, der von Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und den Wertsteigerungen der Objekte profitiert. Bei „Exporo Finanzierung“ investiert man kurzfristig in den Neubau oder die Sanierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Bei einer Einstiegssumme von 500 Euro winkt hier eine jährliche Verzinsung von vier bis sechs Prozent.

Die FinTech-Experten von Exporo nehmen den Anlegern jede Arbeit ab, die man als Immobilieneigentümer normalerweise hat. „Beim Crowdinvesting für Immobilien ist ausgeschlossen, dass sich der Anleger selbst um die Verringerung von Leerständen, die Bonität von Mietern oder permanente Reparaturen kümmern muss“, erläutert Dr. Björn Maronde. „Er kann sich online über das Portal an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen, die Handhabung ist denkbar einfach, und das Investieren verläuft transparent. Investoren erhalten im Vergleich zu herkömmlichen Immobilienanlagen eine höhere Rendite.“ Durch die kleinen Anlagebeträge seien die Anleger in der Lage, ihr Immobilieninvestment breit über viele Projekte zu streuen, erklärt der Exporo-Vorstand für Vertrieb, Marketing und IT. „Jeder entscheidet selbst, für welche Immobilien er Geld bereitstellt. Privatanleger wissen so genau, welches Projekt sie finanzieren.“ Maronde wird nicht müde, auch die ganz grundsätzlichen Vorteile von Immobilieninvestments zu betonen: „Nicht zu Unrecht werden Immobilien auch als ‚Betongold‘ bezeichnet. Wer in Immobilien investiert, sichert sich gleich mehrere Vorteile: regelmäßiges Einkommen durch Mieteinnahmen, langfristige Wertsteigerung der Objekte sowie einen eingebauten Inflationsschutz. Wer eigene Immobilien erwerben und bewirtschaften möchte, braucht hierfür nicht nur viel Eigenkapital und ausreichend Geduld, um in der aktuellen Marktsituation ein gutes Geschäft zu machen, sondern auch Erfahrung in der Immobilienbewirtschaftung und -verwaltung.“ Und über diese Erfahrung verfügen die mehr als 200 Exporo-Mitarbeiter ohne jeden Zweifel. So hat der Hamburger Immobilienfinanzierer bis dato 363 Immobilienprojekte realisiert und dafür von über 28.600 Anlegern rund 685 Millionen Euro eingeworben. Nach eigenen Angaben lag die effektive Jahresverzinsung bei ordentlichen 5,78 Prozent.

Dass die Exporo AG längst international tätig ist, zeigt beispielsweise das Wiener Neubauprojekt „Mitten in der Donaustadt“, dessen Finanzierung bis jetzt zu 75 Prozent gesichert ist. Anleger können sich also noch mit einer Laufzeit von 26 bis 34 Monaten und einer erwarteten endfälligen Jahresverzinsung von sechs Prozent in das Investment einklinken. Die Baugenehmigung für das Vorhaben liegt bereits vor. Ein absoluter Pluspunkt sind zwei notariell beurkundete abstrakte Garantien in Darlehenshöhe. Die Einlagen der Exporo-Anleger können schon bei rund 83 Prozent der geplanten Verkaufserlöse zurückgezahlt werden. Von Österreich scheinen die Kapitalvermittler nun zum Sprung nach Südtirol anzusetzen.