München – Am 21. Dezember 2020 setzte sich die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit Verweis auf die Studie eines Immobilienanalysten mit den neuesten Entwicklungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt auseinander. Unter der Überschrift „Nichts geht mehr: Die Städte sind voll“ berichtet das Blatt, dass es in den deutschen Boomregionen faktisch keinen Leerstand mehr gibt: „Kaum noch Inserate, kaum noch Umzugswagen auf der Straße: In etlichen deutschen Großstädten gibt es so gut wie keine leerstehenden Wohnungen mehr. In München und Frankfurt beträgt die Leerstandsquote nur noch 0,2 Prozent, in Freiburg sind es 0,3 Prozent, in Münster und Darmstadt 0,4 Prozent.“ Beispielhaft für diese Entwicklung steht die sächsische Großstadt Leipzig, in der 2014 noch sechs Prozent der Wohnungen leerstanden – Ende 2019 waren es nur noch 2,8 Prozent. Das macht es selbst für die professionellsten Immobilieninvestoren zunehmend schwer, in den deutschen Ballungsräumen noch Anlageobjekte zu finden. Und in die schrumpfenden Regionen mit ihrem Wohnungsleerstand will kaum ein Investor Geld stecken.

Dieses Investorengesetz gilt natürlich auch für die markterfahrene Deutsche Finance Holding AG. Die Münchner Investmentgesellschaft unterhält Niederlassungen in Denver, London, Zürich, Luxemburg und Madrid und stützt sich bei ihren Immobilien- und Infrastrukturbeteiligungen auf ein internationales Partner-Netzwerk. Die Executive Partner und Vorstände der Unternehmensgruppe, Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer, haben sich mit exklusiven Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur einen Namen gemacht. Sie ermöglichen es Privatanlegern, über Alternative Investmentfonds (AIF) zusammen mit institutionellen Investoren wie Versicherungskonzernen, Staatsfonds, Pensionskassen, Industrieunternehmen und Stiftungen breit gestreut in globale Immobilien- und Infrastrukturmärkte zu investieren. AIF sind börsenunabhängige unternehmerische Beteiligungen, die Investoren an den Erträgen von Großprojekten teilhaben lassen. Meist geht es dabei um klassische Sachwerte wie Immobilien. Vor ziemlich genau zwei Jahren – am 31. Dezember 2018 – gab die Deutsche Finance Group die Auflösung ihres ersten Fonds für Privatanleger bekannt, des „PPP Privilege Private Partners Fund“ mit einem Kapitalrückfluss in Höhe von 143 Prozent. Bei der Auflage des Fonds hatte die Investmentgesellschaft 145 Prozent prognostiziert und lag damit ziemlich nah an der wirklichen Rückzahlungssumme. Der PPP Fund verfügte über ein diversifiziertes Gesamtportfolio, das aus sechs institutionellen Zielfonds mit Investitionen in elf Ländern und 130 Direktinvestments der Sparten Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur bestand.

Ein Erfolgsgarant der Deutsche Finance Group scheint die „All-in-one-Strategie“ zu sein, bei der verschiedenste Geschäftsbereiche miteinander verzahnt werden. Dazu gehören die Strategieberatung, die Anlagevermittlung, die Produktkonzeption, das Asset und Fund Management, die Vertriebskoordination, die Anlegerverwaltung, das Marketing sowie die Marktforschung. Die Zahlen sprechen für sich: Mittlerweile verwaltet man über 15 institutionelle Mandate und 19 Investmentfonds mit einer Vermögenssumme von über 7,6 Milliarden Euro. Schon mehr als 35.000 Privatanleger haben die Chance genutzt, so Zugang zu renditestarken institutionellen Märkten zu bekommen, die ihnen in der Vergangenheit verschlossen waren. Über die hauseigene Anlage-Plattform werden außergewöhnliche Prime-Investments als institutionelle Club-Deals realisiert. Für private, professionelle und institutionelle Anleger investiert die Deutsche Finance Group dort, wo sich gerade die größten Marktchancen eröffnen. Und das ist wegen der eingangs beschriebenen Lage immer seltener Deutschland.

Deutsche-Finance-Vorstand Thomas Oliver Müller empfiehlt deutschen Anlegern schon seit Langem Auslandsinvestments, weil es im Heimatmarkt immer schwieriger werde, mit Core-Immobilien noch Renditen zu erwirtschaften. Der einfache Grund sei, dass der Markt in den Metropolen leergekauft sei. „Mittlerweile kauft man nur noch Substanzerhalt, aber keine Rendite mehr. Bei einer klassischen Immobilien-Core-Strategie wird zudem die Rendite oft über einen hohen Fremdkapitaleinsatz gehebelt, was problematisch ist“, argumentiert der Unternehmensgründer. „Das Ergebnis einer solchen Investition wird neben den Kosten im Wesentlichen von drei Faktoren bestimmt: Mieter, Markt und Standort. Auf die haben sie aber leider nur wenig Einfluss.“ Der einzige Beeinflussungsfaktor sei die Erhöhung des Cashflows bei Immobilieninvestments. Um noch wertsteigernd investieren zu können, hat Müller gezielt die USA und das europäische Ausland in den Blick genommen, darunter auch Österreich.

So beantragte die Deutsche Finance Group schon vor einiger Zeit die Vertriebszulassung für den „Deutsche Finance Securities Fund – Global Real Estate Investments“ für Österreich, die sie Ende 2019 auch erhielt. Dabei handelt es sich um einen UCITS-Aktienfonds, der in die Aktien von Immobilienunternehmen investiert. UCITS steht für Finanzprodukte, die aus Gründen des Anlegerschutzes bestimmte Anforderungen erfüllen müssen, um vertrieben werden zu dürfen. Mit seinem für Österreich zugelassenen Fonds startete das Münchner Investmenthaus in den Geschäftssektor „Listed Products“ und bietet institutionellen und privaten Investoren seitdem einen Zugang zu Immobilien-Aktiengesellschaften und REITS. Michael Steindler, Geschäftsführer der Deutsche Finance Securities, sagte: „Ziel ist es, in ein globales Portfolio von langfristig attraktiven Immobilienaktiengesellschaften und REITS zu investieren, die in Summe sowohl eine Ausschüttung als auch eine Wertsteigerung ermöglichen.“

Österreich ist auch deshalb im Fokus der Deutsche Finance Group, weil sich der dortige Immobilienmarkt trotz der Corona-Krise bislang als ziemlich robust erwiesen hat und in den Zentren weiterhin hervorragende Anlagemöglichkeiten bestehen. Für österreichische Branchenexperten bleibt „Betongold“ – insbesondere in Form von Wohnimmobilien – eine extrem krisenfeste Investition. Das zeigen auch die aktuellen Analysen der Grundbuchexperten von IMMOunited, die regelmäßig die bemerkenswertesten „Immobilien-Verbücherungen“ Österreichs auflisten. Die präsentierten Daten umfassen die meisten Transaktionen, Top-Deals im Wohnbereich, die höchsten Transaktionssummen und die größten Grundstücksverkäufe. Demnach gab es selbst im zweiten Quartal 2020 keinen Corona-Preiseinbruch bei gekauften Wohnimmobilien. Vielmehr verzeichneten Häuser in ganz Österreich Preissteigerungen. So stieg der Durchschnittspreis von Wohnimmobilien im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal nahezu überall an. Auch die durchschnittlich gezahlte Summe für Eigentumswohnungen lag in den meisten Bundesländern deutlich im Plus.

Dabei sticht immer wieder die Attraktivität des Tiroler Immobilienmarktes ins Auge. Zu den Top-Transaktionen im Wohnimmobilien-Sektor gehörten im zweiten Quartal 2020 drei Immobilien mit diesen Netto-Kaufpreisen: Ein Einfamilienhaus im Tiroler Kirchberg für 9,6 Millionen Euro, eine Dachgeschosswohnung in Kitzbühel für 6,8 Millionen Euro sowie ein Einfamilienhaus in Kitzbühel für 6,8 Millionen Euro. Ähnliche Immobilienpreise werden aus Südtirol gemeldet. Erfahrene Immobilieninvestoren wie Thomas Oliver Müller werden da hellhörig.