Innsbruck – Die AlpenBank, die sich der umfassenden Betreuung von vermögenden Privatkunden verschrieben hat, konnte sich Ende letzten Jahres über weitere Auszeichnungen aus Fachkreisen freuen. Das renommierte Bankhaus mit Hauptsitz in Innsbruck und Niederlassungen in Salzburg und Bozen gewann gleich drei sogenannte Dachfonds Awards. Die jährliche Vergabe der österreichischen Dachfonds Awards ist in der Fondsbranche zu einer guten Tradition geworden und wird von den wichtigen Marktakteuren stets mit Spannung verfolgt. Im November 2020 zeichnete das „GELD-Magazin“ bereits zum 20. Mal in Folge die besten Dachfondsmanager aus. In Österreich sind rund 550 Dachfonds zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Des Weiteren gibt es zahlreiche institutionelle Dachfonds, die jedoch Privatanlegern nicht oder nur über Private-Banking-Mandate zugänglich sind. Die Bildung der Bewertungskategorien für die Preisvergabe erfolgte nach der Assetklasse, also Anleihen, Aktien und Alternative Investments. Schon mehrfach wurde die AlpenBank mit den Dachfonds Awards des Fachmagazins ausgezeichnet.

So auch im letzten November. In der Kategorie „Anleihen-Dachfonds“ gewannen die Privatbankiers mit ihrer Anleihenstrategie den ersten Preis für die Fünf-Jahres-Performance. Anleihen-Dachfonds „versuchen neben der Veranlagung in klassische Euro-Anleihen durch Beimischung von Zins-, Bonitäts- und Währungswetten langfristig höhere Erträge zu erzielen“, heißt es seitens des Award-Stifters. Die Auszeichnung ist ein toller Erfolg für Gregor Klieber, den Leiter des Portfoliomanagements der AlpenBank. Er verwaltet den knapp 70 Millionen Euro schweren Anleihen-Dachfonds im Sinne eines Absolute-Return-Ansatzes. „Er setzt breit gestreut auf kürzere Durationen und stark auf die Credit-Seite – also auch Unternehmens- und Emerging Markets-Anleihen. Short-Positionen geht er nie ein“, stellte das „GELD-Magazin“ fest. In der Kategorie „gemischte Dachfonds flexibel (konservativ)“, bei denen der Kapitalerhalt an erster und die Rendite an zweiter Stelle steht, kam der von Walter Egger verwaltete Fonds „AlpenBank Ausgewogene Strategie“ in der Drei-Jahres-Performance auf den dritten Platz. Auch der von Markus Haid gemanagte „Macro + Strategy“ in der Klasse „gemischte Dachfonds flexibel (ausgewogen)“ bekam den dritten Preis für die Drei-Jahres-Performance. Eines der Hauptkriterien für die Vergabe der Dachfonds Awards ist die sogenannte „Sharpe-Ratio“ – eine international anerkannte Kennzahl, die Wertentwicklung und Risiko gegenüberstellt.

Martin Sterzinger, Vorstandssprecher der AlpenBank, kommentierte die Auszeichnungen so: „Es freut mich sehr, dass unser Haus zum wiederholten Male beim österreichischen Dachfonds Award ausgezeichnet wurde. Gerade die Herangehensweise des ‚GELD-Magazins‘, die Performance unter Berücksichtigung des eingegangenen Risikos zu bewerten, deckt sich mit unserer Sichtweise des Private Bankings, in einem von der Corona-Krise geprägten Jahr das Kapital zu erhalten und sogar um drei bis sechs Prozent zu vermehren.“

Die AlpenBank ist aus dem Tiroler Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. 1983 von einer Südtiroler Unternehmerfamilie zur Förderung der Geschäftsbeziehungen zwischen Nord- und Südtirol gegründet, betreibt sie mit großem Erfolg traditionelles Private Banking. Ihre Hauptaktionäre sind die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG und die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG. Sie garantieren Bonität, Professionalität und Seriosität und bieten Zugriff auf ein leistungsstarkes österreichisch-italienisches Netzwerk. Mit der Gründung der Niederlassung in Bozen im Jahr 2000 hat sich die Bank endgültig auch südlich des Brenners positioniert. Das eigene Unternehmensprofil beschreibt sie so: „Langjährige Erfahrung, absolute Diskretion, verbriefte Zuverlässigkeit, größtmögliche Sicherheit und echte Begeisterung haben die AlpenBank zu dem gemacht, was sie heute ist: Eine der ersten Adressen für erfolgreiche Verwaltung des Vermögens im Alpenraum.“ Den guten Ruf der Bank hat ein breit aufgestelltes Expertenteam unter Leitung von Vorstandssprecher Martin Sterzinger und Vorstandsmitglied Dr. Heidi Verocai-Dönz erarbeitet. Der Kompetenzmannschaft gehören unter anderem Gregor Klieber, Walter Egger, Markus Haid, Bernhard Schock, Christian Blaschke, Andreas Schiechtl, Ulrich Schönbichler, Hermann Neuner und Claudia La Valle Hajny an.

Als Portfoliomanager der AlpenBank verfolgt Markus Haid immer auch den Goldpreis. Der zog zwar schon vor der Corona-Krise kräftig an, doch nach ihrem Ausbruch setzte ein regelrechter Run auf physisches Gold ein. Wegen seiner Wertbeständigkeit gilt das Edelmetall als sicherer Hafen für Anleger und steigt in Krisenzeiten fast naturgesetzlich. Dass der Goldpreis schon in Vor-Corona-Zeiten deutlich zulegte, ist den Maßnahmen der Notenbanken und der allgemeinen Fiskalpolitik geschuldet. Sehr niedrige Zinsen, die Geldflut seitens der Notenbanken, eine explodierende Staatsverschuldung und eine schrumpfende Wirtschaftsleistung machen Gold zum unverzichtbaren Sicherheitsanker in jedem Vermögensportfolio. „Jeder Portfoliomanager versucht sein Portfolio stabil zu halten, doch da aufgrund der niedrigen Zinsen die notwendigen Stabilisatoren fehlen, wird man zwangsläufig auf Gold kommen“, argumentiert Haid. Er hat schon vor längerer Zeit begonnen, einen Teil der Anleihen-Komponente durch Gold zu ersetzen. „Früher bestand das klassische Portefeuille je nach Risikoappetit des Kunden aus rund 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen – oder umgekehrt“, so der Vermögensprofi der Privatbank mit Hauptsitz in Innsbruck. „Nun sind wir bei den Staatsanleihen de facto bei null Zinsen angelangt. Zuletzt gab es nur noch bei US-Staatsanleihen Zinsen, doch das ist mit der Corona-Krise auch vorbei. Das bedeutet, dass die Gegenposition zu den Aktien fehlt“, analysierte Markus Haid bereits im März 2020. Für ihn ist klar: „Es gibt einen Anlagenotstand, der jeden Portfoliomanager betrifft, und das macht Gold so attraktiv.“

Im Herbst letzten Jahres verwaltete die AlpenBank mit 65 Mitarbeitern ein Kundenvermögen von etwa 1,9 Milliarden Euro. Bei diesem Erfolg liegt Expansion förmlich in der Luft. So berichtete die „Tiroler Tageszeitung“ im Oktober vergangenen Jahres über Fusionspläne mit der Walser Privatbank. Diese hat Standorte in Riezlern im Vorarlberger Kleinwalsertal, Düsseldorf und Stuttgart und verwaltet Kundenvermögen im Volumen von rund 1,8 Milliarden Euro. Die zuständigen Gremien beider Geldhäuser haben schnell zugestimmt, das Fusionsprojekt in Angriff zu nehmen. Mit einer endgültigen Entscheidung wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Martin Sterzinger teilte auf Anfrage mit: „Wesentliche Erfolgsfaktoren sind neben den ausgeprägten kulturellen Gemeinsamkeiten die geografische Nähe der Standorte, die sich ergänzenden Zielmärkte sowie die langjährig aufgebauten Kompetenzen und das jeweilige Renommee der beiden Privatbanken.“